Deutsche Hallenmehrkampf-Meisterschaften in Frankfurt-Kalbach

Mit Annika Volquardsen und Benjamin Kuhn gingen am Wochenende zwei LAZ-Startende bei den Deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach in die Wettkämpfe. Allerdings erwischten Beide jeweils eine Disziplin ohne gültige Versuche und mussten die Hoffnung auf gute Platzierungen begraben.

Für Benjamin Kuhn zeigte der erste Tag des Mehrkampfes Höhen und Tiefen. Im Hochsprung scheiterte er drei Mal knapp an seiner neuen Bestmarke von 1,81 Metern, für die Wertung konnte er immerhin gute 1,78 Meter einbringen. Akzeptabel, wenn auch die letzten Trainingseindrücke nicht widerspiegelnd, waren seine Ergebnisse über 60 Meter (7,34 Sekunden), die die sechstbeste Zeit im 18-köpfigen Teilnehmerfeld bedeuteten, und im Weitsprung (6,34 Meter). Deutlich hinter den Erwartungen blieb er jedoch im Kugelstoß zurück: Lediglich 13,04 Meter standen am Ende dieser Disziplin. Den ersten Wettkampftag beendete er mit 2.706 Punkten auf dem neunten Platz. Der Start in den Sonntag verlief dann überaus vielversprechend: Mit 8,54 Sekunden über die 60 Meter Hürden fand er in den Hallensiebenkampf. Dies war die viertbeste Zeit unter den Startenden und führte für Benjamin gleich zu einer Verbesserung im Gesamtfeld um einen Platz. Doch der Stabhochsprung brachte die kalte Dusche: Ohne gültigen Versuch stand der LAZ-Athlet nach der sechsten Disziplin da, eine Situation, die die Chancen auf eine gute Platzierung wegwischte.

Einen ebenfalls durchwachsenen Hallenfünfkampf absolvierte Annika Volquardsen. 11,47 Meter im Kugelstoß und 9,60 Sekunden über die 60 Meter Hürden entsprachen akzeptablen Leistungen, nicht jedoch den sich in den vergangenen Wochen abzeichnenden Trainingszeiten und -weiten. Deutlich unter Niveau präsentierte sie sich mit übersprungenen 1,45 Meter im Hochsprung. Doch der wirkliche Ausrutscher passierte im Weitsprung: Drei knapp übertretene, nichtsdestotrotz ungültige Versuche machten die Aufholjagd nach einer Platzierung im Mittelfeld zunichte.
Sowohl Benjamin als auch Annika verzichteten schlussendlich auf die Starts in den jeweils abschließenden 1000- bzw. 800-Meter-Läufen.