Mehrere persönliche Bestleistungen und erfolgreiche Qualifizierungen für weitere Herausforderungen – der Weg zu den Regionalen Hallenmeisterschaften nach Ulm hat sich gelohnt. Bereits am Freitagabend konnten sich Marian Reichert und Leo Lohre in der Stabhochsprungkonkurrenz messen. Leo übertraf mit übersprungenen 5.20m seine persönliche Hallenbestleistung. Beim Versuch, mit einem härteren Stab die geforderte Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften über 5,26m zu überspringen, scheiterte er jedoch. Zwar überquerte er mit seinem dritten Versuch zunächst die Latte, doch setzt er von oben auf und riss.
Marian verbesserte im zweiten Wettkampf nacheinander ebenfalls seine persönliche Hallenbestleistung. Leider konnte er sich trotz seiner Steigerung auf übersprungene 5,10m nicht auf dem ersten Platz der U20 DLV-Bestenliste halten. Hier wurde er von Daniel Spiegelhoff (5,20m) überflügelt, was Trainer Manfred Reichert als zusätzlichen Ansporn sieht: „Den ersten Platz in der Bestenliste werden wir uns zurückholen!“.
Sehr zufrieden mit ihren persönlichen Bestleistungen über 60m zeigten sich Georgios Nikokiris (7,78s) und Patric Höhn (8,48s). 7,83s erreichte Naci Mehmedovski im U18-Starterfeld über die Sprintstrecke.
Bei den U20-Startern des LAZ überzeugten wiederum Benjamin Kuhn und Andreas Kitsukis: Mit 6,34m im Weitsprung sowie drei persönlichen Bestleistungen im Kugelstoßen (13,38m), über 60m (7,29s) und über 60m Hürden (8,34s) präsentierte sich Benjamin in extrem konstanter Form und physisch stark vor der Deutschen Mehrkampf-Hallenmeisterschaft. Mit seiner Hürdenzeit sicherte er sich zugleich die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. „Die Leistungen in Ulm sind für mich ein gutes Omen für die Deutschen Jugend-Hallenmehrkampfmeisterschaften in zwei Wochen“, meinte Benjamin im Anschluss an seine hervorragenden Ergebnisse.
Auch Andreas Kitsukis erreichte die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften Mitte Februar in Halle an der Saale. Mit seinen ersprinteten 8,42s kann er sich durchaus Chancen auf das Finale bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften ausrechnen, die Ende des Monats in Sindelfingen veranstaltet werden. Zumal mit einem verbesserten Start durchaus auch eine Zeit von 8,25s im Bereich des Möglichen liegen könnte, meinte Trainer Marc Julian Bonnet.
Bei den LAZ-Athletinnen erreichte Chiara Eckert bei den 60m Hürden in der Altersklasse U16 9,73s. Lena Jünk zeigte einen guten Wettkampf und setzt mit neuer persönlicher Bestzeit von 9,15s über 60m Hürden ein eindrucksvolles Zeichen. Aufgrund ihrer weiteren Leistungen in Ulm – 5,08m im Weitsprung und 11,15m im Kugelstoßen – hat sie gute Chancen auf eine Top-Platzierung bei den Württembergischen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften im März. Ebenfalls im U18-Starterfeld stand die Deutsche U18-Meisterin Isabella Marten. Mit 11,60m blieb sie am Wochenende im Dreisprung jedoch noch hinter ihren Erwartungen zurück.
Bei 4,84m landete Kira Nebenführ im Weitsprung, Anna-Lena Siebert setzte einen Sprung auf 5,34m, der zweibeste Hallenwert für sie, und ergänzte diese hervorragende Leistung durch 9,54s über die 60m Hürden. Ein deutlicher Fingerzeig auf ihre Vielseitigkeit und damit auch in Richtung Mehrkampf. Abgerundet wurden die guten Ergebnisse des LAZ-Starterfelds durch 8,37s über 60m und 9,31s über 60m Hürden, die für Nicole Sandrieser zu Buche schlugen. Diese Zeit war zugleich das beste erzielte Ergebnis an diesem Tag bei den Frauen.